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Modernes Wissen über Gott, Evolution und den Sinn des menschlichen Lebens.
Eine Methodologie der spirituellen Vervollkommnung.

 
Reinigung der Chakren. Öffnung des spirituellen Herzens
 

Ökopsychologie/Reinigung der Chakren. Öffnung des spirituellen Herzens


Reinigung der Chakren. Öffnung des spirituellen Herzens

 

Nachdem das Gesagte gemeistert ist, kann daran gegangen werden, die Chakren zu reinigen und in Ordnung zu bringen.

Es besteht eine enge Wechselbeziehung zwischen dem Zustand der Chakren und den Organen, die sich in den dem jeweiligen Chakra entsprechenden Körperteilen befinden. Die Chakren beteiligen sich an der Energieversorgung dieser Organe, und Erkrankungen von Organen sind dem Zustand der Chakren sehr abträglich.

Die Chakren haben folgende “Zuständigkeitsbereiche”:

— Anahata: Herz und Lunge, auch Arme und Milchdrüsen,

— Manipura: u.a. Magen und eine Reihe weiterer Strukturen des Verdauungssystems,

— Svadhistana: u.a. Geschlechtsorgane, Harnblase und Beine,

— Sahasrara: Vorderteile der Gehirnhemisphären,

— Ajna: das gesamte verbleibende Gehirn, aber auch Augen, Ohren, Nase und Nasenrachen,

— Vishuddha: u.a. ganzer Hals, Schilddrüse, auch beide Kiefer mit ihrem Gebiss. (Die Grenze zwischen den “Einflussbereichen” von Ajna und Vishuddha verläuft über den Gaumen.)

* * *

Beginnen wir nun mit der Chakrenarbeit. Es existieren bestimmte mantraartige Klangkombinationen, deren Singen durch die entstehenden Resonanzschwingungen eine Entwicklung der Chakren begünstigt. Mantras können auch helfen, eine deutliche Wahrnehmung der eigenen Chakren zu erreichen. Diese Mantras sind wie folgt:

für das Sahasrara: am,

für das Ajna: wom,

für das Vishuddha: ham,

für das Anahata: yam,

für das Manipura: ram,

für das Svadhistana: wam,

für das Muladhara: lam.

Singen Sie die Mantras am besten im Chor, gedehnt, sanft, in hohen Klangfrequenzen (sich nach weiblicher Stimmhöhe orientierend) und mit leiser Stimme bei gleichzeitiger Konzentration auf die entsprechenden Chakren. Beim Übergang von Chakra zu Chakra dringen Sie von hinten in sie ein, vom Rücken oder Hinterkopf her, gleichsam wie in eine kleine Zelle oder Nische.

Wiederholen Sie den ganzen Mantrenzyklus mehrere Male, bis Sie die Vibrationen in allen Chakren deutlich spüren.

Praktizieren Sie diese Übung unbedingt jeden Tag. Wenn es nicht möglich ist, die Mantras laut zu singen, singen Sie sie innerlich, aber nur nachdem Sie das Lautsingen gemeistert haben.

Der Arbeit mit dem Anahata-Chakra schenken Sie jetzt und in Zukunft die maximale Aufmerksamkeit — allein schon dadurch wird Ihr Leben heller und freudiger.

Wenn man es nicht lernt, die Chakrenmantras sehr fein und zart zu singen, wird weiter nichts mehr gelingen. Besonders schwer tun sich damit Männer, die kein Feingefühl kennen. Ihnen kann folgende Technik helfen: Nehmen Sie einen Schluck Wasser in den Mund und spülen damit die Kehle durch. So, dass ein Gurgellaut entsteht. Machen Sie nun weiter und lassen Sie den Schluck immer tiefer in die Kehle hinunter; der Laut wird dabei höher. Dieser soll äußerst hoch werden. Gerade mit diesen Tönen muss man beim Singen der Chakrenmantras beginnen.

Nun lernen wir eine weitere Technik zur Reinigung und Entwicklung der Chakren. Stellen Sie sich hinter der Anahata eine weiße, leuchtende dreidimensionale Figur vor, gebildet aus vier seitlich anliegenden Dreiecken. Sie wird Tetraeder genannt. Wir führen nun eine solche “Verpackung” von hinten in jedes der Chakren nacheinander mit einer Ecke nach vorn (außer Sahasrara und Muladhara) ein und lassen sie schnell um eine hinten nach vorn verlaufende Senkrechtachse im Uhrzeigersinn (von hinten gesehen) rotieren. Für die beiden äußersten Chakren sollte sich das Tetraeder um eine Senkrechtachse drehen, und zwar beim Sahasrara mit einer Ecke nach oben und beim Muladhara nach unten. Drehrichtung für die übrigen Fälle: gegen den Uhrzeigersinn, vom Körper aus gesehen. Die Übung lässt sich leichter ausführen, wenn man dabei das Mantra in das entsprechende Chakra “einbläst”.

Alle behandelten Übungen mit Chakren (und danach auch mit Meridianen) sind besonders im Stehen bequem auszuführen.

Es gibt aber eine recht einfache Übung mit dem spirituellen Herzen, die jeder versuchen kann — ohne jegliche Vorbedingungen. Fühlen Sie Ihren Kopf in den Brustkasten verlagert. Spüren Sie die Nase, das Kinn, die Lippen. Bewegen Sie Ihre Lippen. Damit der Kopf nicht an seinen früheren Platz “hochschwebt”, fühlen Sie darauf eine Schirmmütze. Dann — ganz wichtig — öffnen Sie die Augen und “zucken” Sie mit den Wimpern… Jetzt werden Sie lernen, die Außenwelt mit den Brust-Augen zu sehen. Die Welt fühlt sich jetzt ganz anders an: nicht rau und feindselig, sondern fein, zärtlich, empfänglich für Emotionen der Liebe!

So wird eben das spirituelle Herz geöffnet.

Wie wir sehen, geht das ganz einfach. Man muss es sich nur wünschen!

Späterhin gilt es zu lernen, vom Anahata aus nicht nur nach vorn zu schauen, sondern auch nach hinten.

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Und danach auch aus allen anderen Chakren. (Die “Fenster” der beiden äußersten Chakren richten sich entsprechend nach oben und nach unten. Durch sie hindurch lässt sich aber auch nach vorn und nach hinten schauen.)

Nach hinten schauen sollte man nicht nur um der Entwicklung der Chakren willen, sondern auch, weil man durch das Vorwärtsschauen zunächst gelernt hat, die Welt materieller Objekte zu sehen. Das Rückwärtsschauen hingegen entwickelt einen Blick in die reinen und subtilen Äonen und in das dort lebende Bewusstsein.

Mehr noch: Diese Übung bereitet uns darauf vor, über den Körper hinauszugehen. Auch das muss rückwärts getan werden — rückwärts vom Anahata aus.

Man muss die Ubungen mit den Chakras und alle weiteren meditativen Ubungen mit offenen Augen ausfuhren. (Konnen Sie selbstandig herausfinden, warum?).

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