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Modernes Wissen über Gott, Evolution und den Sinn des menschlichen Lebens.
Eine Methodologie der spirituellen Vervollkommnung.

 
Gott ist die Liebe
 

Ökopsychologie/Gott ist die Liebe


Gott ist die Liebe

Diese höchste Formel, den Schlüssel zur Erkenntnis Gottes, hat uns Jesus Christus mitgeteilt.

Woran liegt es aber, dass so wenige Menschen, die sich für Christen halten, diese Wahrheit für ihren spirituellen Fortschritt nutzen konnten? Warum hat diese Formel auch nicht breite Massen von Materialisten zum Glauben mitgerissen? Die Ursache liegt nicht zuletzt im Verfälschen der Lehre Jesu Christi, das bereits bei der Zusammenstellung des Neuen Testaments begann, also nur wenige Jahrhunderte nach dem Abschluss Seiner Inkarnation auf der Erde [6].

So wurde aus Jesu Lehre jener Teil ausgeschlossen, wo Er davon sprach, dass der Mensch ein evolutionierendes Einzelbewusstsein ist, das sich dahingehend entwickeln soll, Gottähnlichkeit zu erlangen und mit Gott Vater zu verschmelzen. Auch die in Seinen Predigten enthaltene Beschreibung des Gott Vaters ließ man verschwinden. Aufgenommen wurden dafür ungehaltene Forderungen des Paulus darüber, wie man sich kleiden soll und nicht soll und welche Frisuren man zu tragen hat. Hinzu kam eine der Liebe und des gesunden Menschenverstandes entbehrende Apokalypse, überfüllt von Drohungen über Blutmeere und Eiterschalen. (Dies ist nicht bloß ein persönlicher Standpunkt des Verfassers dieses Buches, sondern auch und gerade der von Jesus [42]).

Diese Entstellungen der Lehre Jesu Christi haben dazu geführt, dass die Massenbewegung namens “Christentum” beinahe schon in ihren Anfängen aufhörte, eine Religion der Liebe zu sein — jener Liebe, um deren Bekräftigung willen Gott Jesus Christus predigen ließ. Erinnert sei hier etwa an die Inquisition, an die Kriege zwischen Protestanten und Katholiken, an die “Kreuzzüge” und in Russland an die Massenvernichtung von “Altgläubigen”, an die “Judenpogrome”…

Herausragende Köpfe Russlands — Alexander Puschkin, Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Wladimir Wyssotzki und viele andere — lehnten, auch wenn sie die Existenz Gottes anerkannten, ein derartiges Christentum ab.

Aber auch “einfachere” Menschen stellten sich Fragen, auf die ihnen die Kirchen keine einleuchtenden Antworten geben konnten: Wie kann man denn davon sprechen, dass Gott die Liebe ist, wenn Er in der Apokalypse solcherlei ankündigte und wenn es auch heute ringsherum Kriege, Gewalt, Brutalität, Krankheiten und Leid gibt? Nein, wenn Er allmächtig ist und dennoch solche Dinge geschehen, wenn ringsherum nur Böses ist, wenn ich trotz aller Bitten an Ihn nirgendwo Liebe sehe, dann ist an diesem Glauben etwas faul, und ich brauche einen solchen Gott nicht!

Es ist für uns wichtig zu verstehen, dass diese bodenlose Kluft, die zwischen den “christlichen” Massen und Gott gähnt — eine Kluft, welche die Menschen von Ihm trennt, die Ihn den Menschen entgegenstellt und Gläubige dazu nötigt, von Ihm Gnaden für sich zu erbetteln, anstatt sich selbst Seinem Willen gemäß zu verändern und mit Ihm in der Liebe zu verschmelzen —, nicht von Ihm erzeugt wurde, sondern von Menschen, die Seine Lehre verdreht haben.

… In Wirklichkeit ist Gott nicht irgendwo ganz weit am Himmel. Vielmehr ist, wie Jesus sagt, die Entfernung zwischen jedem von uns und der Wohnstätte des Vaters nicht größer als die Dicke eines dünnen Papierblattes [42]…

Um aber diese so geringe Distanz zu bewältigen und in Seine Liebenden Arme zu gelangen, müssen wir so werden wie Er, reine Liebe. Und nicht Zorn oder Furcht, nicht eigennütziges Wollen.

Emotionen sind Zustände des Bewusstseins. Dies zu verstehen ist von grundsätzlicher Bedeutung.

Wir sind Bewusstseine, Bewusstseinsenergien. Nicht Körper oder Geist.

Und auch Gott ist ein Bewusstsein, allerdings ein unendlich größeres als das unsrige.

Um das Hauptsächliche zu erfüllen, das Er von uns will, müssen wir daher nichts weiter lernen als immer in einem Zustand feinfühliger und reiner emotionaler Liebe zu sein und diesen Zustand niemals zu verlassen.

Gott ist die Liebe. Er hat Mitleid mit uns. Er ist bestrebt uns zu helfen, indem Er uns immer wieder den Weg zu Sich weist, zu seiner Wohnstätte, zu unserem letztlichen Glück…

Doch wir gehen ja nicht zu Ihm. Stattdessen zanken wir um Güter dieser Welt, zermürben uns mit Hass gegen andere Menschen, weil sie sich nicht so wie wir kleiden und andere Frisuren tragen, weil sie nicht die gleichen “beterischen” Körperbewegungen machen, weil sie eine andere Hautfarbe oder eine andere Nationalität haben…

… Gott hingegen will, dass wir uns im Zustand emotionaler Liebe festigen. Und dann heißt es: Komm herein!

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